FAQ

 

Seit wann gibt es überhaupt die Infrarotheizung?


Wärmestrahlung im Infrarotwellenbereich gibt es durch die Sonne schon immer. Jeder kennt das angenehme Gefühl, wenn bei minus 5°C im Winter die Sonne scheint, obwohl die Luft sehr kalt ist. Infrarotwellen erwärmen alle Körper und eben nicht die Luft. Man kann diesen Effekt mit der angenehmen Strahlungswärme eines Kachelofens vergleichen, der früher oft die einzige Heizung in einem Haus darstellte.

 

 

 

Ist die Infrarot-Wärmestrahlung gesund für den Organismus?


Die Frage kann mit einem uneingeschränkten JA beantwortet werden. Die Wärme wirkt sehr positiv auf den menschlichen Organismus. Diese Wirkung wurde in zahlreichen Gutachten nachgewiesen. So wird die wohltuende Wärme schon seit vielen Jahren bei therapeutischen und medizinischen Anwendungen eingesetzt. Hinzu kommt die Tatsache, daß die Infrarotwärmestrahlung nicht die Luft direkt erwärmt. Es ensteht daher keine Konvektion, also kein Luftzug und die damit verbundene Staub- und Milbenverwirbelung, was natürlich für Allergiker und Asthmatiker sehr vorteilhaft ist.

 

Entsteht Elektrosmog, wenn ich eine Infrarotheizung Installiere?


Unsere Infrarotheizungen arbeiten elektrosmogfrei oder elektrosmogarm abhängig vom Hersteller. Elektrosmogfrei u.a. von eco2heat - in einem TÜV-EMV-Prüfzeugnis des TÜV Rheinland bescheinigt.


Wieviel Leistung benötige ich für einen Raum mit 15 m² Fläche?


in Abhängigkeit der Dämmung und Nutzung des Raumes bzw. Gebäudes rechnet man zwischen 30-100W/qm.

Bei einem durchschnittlich gedämmten Gebäude rechnet man für ein Wohnzimmer mit 15 m² ca. 50W/m². Bei Altbauten ohne Dämmung sind etwa 60W/m² einzuplanen.


Wie heiß wird die Infrarotheizung?


Je nach Hersteller zwischn 85° bis 120°C heiß.  Eine Verbrennungsgefahr besteht bei Berührung nicht, wobei Temperaturen über 100°C bei Berührung als sehr unangenehm empfunden werden. Die Temperatur einer Glühlampe liegt zum Vergleich bei ca. 250° bis 300°C. 


Kann die Heizung überhitzen?


Unsere Heizsysteme können nicht überhitzen. Durch eingebaute Sicherheitsthermostate bzw. patentierte Heizelemente wird kontinuierlich Strom aufgenommen bis zur max. Leistungsgrenze. Es kann nicht mehr Strom aufnehmen als angegeben.  Allerdings dürfen die Heizungen nicht durch Decken, Tücher o. ä. abgedeckt werden.

 

Wie heiß wird denn die Heizung auf ihrer Rückseite an der Wand?


Unsere Heizungen werden mit Abstandshaltern geliefert, die für eine ausreichende Hinterlüftung sorgen. Dadurch ensteht kein Wärmestau. Sie können mit und ohne rückseitige Dämmung geliefert werden. Wir empfehlen, die ungedämmten Heizungen an den Innenwänden und die gedämmten an den Außenwänden zu montieren. Das erhöht die Effizienz des gesamten Raumheiz-Systems, da im Innenbereich die Innenwand leicht miterwärmt wird, die Außenwand aber so gut wie nicht.

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Wo sollen die Heizungen montiert werden?


Unsere Heizungen, außer natürlich den mobilen Standheizungen, sollten auf Wände montiert werden, mit einem von uns vorgegebenen Wandabstand. Nur die Montage in einer Höhe von ca. 20 cm bis 130 cm ab Fußboden bis Unterkante Heizung garantiert die höchste Effizienz und beste Beheizung der Räume. Lassen Sie sich durch uns beraten.

Gibt es Faktoren, die die Infrarotheizung negativ beeinflussen können?


Die kann es geben. So sind Gipskartonplatten, glasierte Fliesen und allseitig verglaste Wintergärten keine optimalen Wärmespeicher. Solche Gegebenheiten müssen wir kennen, um Ihnen ein korrektes Angebot machen zu können.

 

Wie wird Ihre Heizung geregelt?


Es ist sinnvoll, die Heizelemente über Raumthermostate oder Funkthermostate in Verbindung mit Funksteckdosen zu steuern. So kann jeder einzelne Raum separat geregelt werden. Raumthermostate, Funkthermostate und Funksteckdosen gibt es in großer Auswahl beim Elektrofachhandel oder in guten Baumärkten. Selbstverständlich helfen wir Ihnen auch gerne weiter.

 

Kann ich eine Heizung mieten oder einfach testen?


Das geht leider nicht. Sie können auch keine Gas- oder Ölheizung für zwei Tage testen. Es macht keinen Sinn, eine Heizung nur für ein paar Stunden laufen zu lassen. Ihre Räumlichkeiten müssen sich an diese Heizart gewöhnen. Die Wände müssen trocken sein, um die volle Speicherfähigkeit zu entfalten. Das bedeutet, daß die Infrarotheizung zunächst versuchen wird, die Restfeuchte aus den Wänden zu "ziehen". Dieser Prozess kann unter Umständen einige Tage dauern. Wenn Sie also eine Infrarotheizung erwerben, dann lassen Sie diese 4-5 Tage ununterbrochen laufen, bevor Sie auf Thermostatbetrieb umschalten. Bei Wohnungen/Häusern, die bisher nur unzureichend oder nur zeitweise beheizt wurden, müssen Sie möglicherweise ein bis zwei Wochen Geduld haben, bis sich die gewünschte Wohlfühlwärme einstellt.

 

Besteht die Gefahr von Schimmelbildung?


Diese Gefahr besteht nicht, wenn Sie mit unseren Heizsystemen heizen.

Schimmel ensteht meist, wenn warme Luft an kalten Oberflächen kondensiert. Die größten Probleme schaffen die üblichen Konvektionsheizungen. Hier wird die Luft erwärmt. Die warme Luft wandert nach oben zur Decke, wo sie keiner braucht. Abgekühlt fällt sie dann auf der gegenüberliegenden Zimmerseite nach unten und sorgt bei der Rückkehr zum Heizkörper für Zug und kalte Füße.

Ganz anders verhält es sich bei der Infrarotheizung. Luft ist diatherm, das bedeutet: Wärmewellen durchlassend. Es wird also nicht die Raumluft erwärmt, sondern die Decken, Wände, Böden und Einrichtungsgegenstände. Die dort gespeicherte Wärme sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur und damit natürlich auch für warme und trockene Ecken und Wände. Die Luftfeuchtigkeit bleibt in der Luft. Man bekommt weder einen trockenen Hals noch trockene Schleimhäute. Der Schimmel hat keine Chance, sich irgendwo einzunisten, weil alle Oberflächen gleichmäßig warm sind. Ordentliches Stoßlüften kühlt den Raum nicht aus. Die Decken, Wände, Böden und Einrichtungsgegenstände geben sofort nach der Lüftung die gespeicherte Wärme wieder an den Raum ab. Sie müssen also nach der Lüftung nicht wieder die Heizung voll aufdrehen (wie bei der Konvektionsheizung), um den entstandenen Wärmeverlust auszugleichen und ein behagliches Raumklima zu schaffen.

 

Habe ich viel Aufwand, wenn ich Nachtspeicheröfen gegen Infrarotsysteme austauschen will?


Der Aufwand ist sehr gering. Lassen Sie die Nachtspeicheröfen von einem Elektiker abklemmen und benachrichtigen Sie Ihren Energieversorger, daß Sie den Nachtspeichertarif nicht mehr benötigen, wenn Sie einen solchen hatten. Meistens wird dann der Platz der alten Öfen für die Montage der neuen Heizungen genutzt. Die alten Raumthermostate kann man ebenfalls meist weiternutzen. Erwiesenermaßen können Sie nach der Umstellung bis zu 60 % Ihrer Heizkosten einsparen.

 

Ist die Umrüstung von einer Gas- bzw. Ölheizung sehr aufwändig?


Der größte Aufwand besteht darin, die alten Kessel, Tanks und Heizkörper zu entsorgen. Die neuen Heizungen können Sie an den Platz der alten Heizkörper montieren. Raumthermostate oder Funkthermostate mit Funksteckdosen müssen besorgt und dann die Heizsysteme in Betrieb genommen werden.

 

Wie schwer sind die Heizungen?


Unsere Heizungen sind zwischen 1,5 kg und 15 kg schwer, wobei unsere Granitheizung mit 100 cm x 50 cm die schwerste ist. Das eigentiche Heizelement in der Heizung ist nur einige Gramm schwer. Das ist einzigartig und patentiert. Wir verzichten vollständig auf schwere Thermoelemente und Metalle und können so das Gewicht niedrig halten