PV-Thermie

Warmes Wasser erzeugen aus Photovoltaik!

 

Die Produktionskosten der Photovoltaikmodule sind in den vergangenen Jahren soweit gesunken, dass eine Brauchwassererwärmung mit Photovoltaikmodulen rentabel geworden ist. Darüber hinaus gibt es weitere Vorteile gegenüber der konventionellen Solarthermie. z.B. geringerer Installationsaufwand, Effizienz, Investitionskosten.

Aus Strom wird Wärme...

Der erzeugte Strom wird von den Modulen direkt über Solarkabel an den Wärmewandler übertragen. Dieser optimiert mittels MPP-Tracking die Leistungsausbeute der PV-Module und wandelt den Strom mittels Heizstab direkt in Wärme um. Wie bei allen pyhiskalischen Umwandlungen entstehen Verluste, da dies fast immer Wärmeverluste sind, haben wir genau das was gewünscht ist und erreichen somit Wirkungsgrade von bis zu 99%.

Die Systeme laufen komplett autark vom Stromnetz, somit sind für den erzeugten Strom keine EEG-Abgaben fällig. Wenn keine Einstrahlung vorhanden ist (nachts) wird somit auch kein Strom aus dem Netz bezogen. Somit steigt Ihr Stromverbrauch nicht.

Vorteile der Photovoltaik

Ein bekanntes Problem der Solarthermie ist die Ertragsausbeute über das Jahr gesehen. Im Sommer bei heißen Temperaturen erreicht der Speicher oft sein Temperaturmaximum wodurch die Solarthermie abgeschalten wird. Hierbei entstehen hohe Temperaturen in den Kollektoren, was die Trägerflüßigkeit verdampfen läßt. Dies schadet der Flüssigkeit, welche dann in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ggf. getauscht werden muss. Bei PV-Modulen spielt es absolut keine Rolle ob Strom entnommen wird oder nicht. Hier tritt kein Verlust und kein Verschleiß auf.

Im Winter und bei kalten Außentemperaturen ist die Wärmeausbeute bei der Solarthermie fast nicht mehr gegeben. Hier Punkten die PV-Module mit ihrer physikalischen Temperaturabhängigkeit. Durch die negativen Temperaturleistungskoeffizienten der Zellen wird bei kalten Temperaturen mehr Strom erzeugt bei gleicher Einstrahlung als bei warmen Temperaturen. Da nur das Licht ausschlag gebend ist, wird in den Wintermonaten bei kalten Außentemperaturen weiterhin der Speicher aufgeheizt. Aus den Erfahrungen unserer netzgekoppelten PV-Anlagen wissen wir auch dass die Maximalleistungen der Module häufig an sehr kalten aber sonnigen Januartagen auftreten.

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